Septemberhund
Jack Russell steht auf einer Bank und "liest" ein Buch

Meine gesammelten Ausbildungen

Auf dieser Seite findest Du einen Auszug der Ausbildungen, die ich gemacht habe – nicht nur zum Hundetrainer.

Ich werde Dir immer mein ganzes Wissen zur Verfügung stellen, damit Du mit Deinem Hund ein glückliches Leben führen kannst. Darauf kannst Du vertrauen.

Sollte aus Deiner Sicht etwas fehlen zum Thema Hunde verstehen, oder Hundeerziehung frag einfach bei mir nach

Hund legt seine Pfote in die Hand eines Menschen

1. Ausbildungen zum Thema Hund und Hundetrainer?
Das meiste, was ich über Hunde weiß, habe ich von Hunden selbst gelernt. Deshalb …

Smilie im Sand

2. Ausbildungen zum Thema Mensch?
In den Jahren 2007 – 2009 absolvierte ich eine Ausbildung als Theaterpädagogin …

Ein Dackel sitzt vor einer Hütte

3. Sonstige Ausbildungen und Werdegang
Als Kind bin ich mit dem Hund von Nachbarn spazieren gegangen, da ich …

1. Ausbildungen zum Thema Hund und Hundetrainer

Das meiste, was ich über Hunde weiß, habe ich von Hunden selbst gelernt. Deshalb bin ich vor allem den Hunden sehr dankbar, die mich immer wieder aufgefordert haben genauer hinzuschauen und noch besser zuzuhören. Das hat mich dazu geführt immer wieder neue Wege auszuprobieren und einfache Lösungen zu finden.

1999 zog Fitz bei mir ein, ich hatte ihn von einer Blindenführhundeschule. Schon davor und auch in den 2 Jahren danach beschäftigte ich mich viel mit der Ausbildung von Blindenführhunden und mit blinden Menschen. Ich stand im engen Kontakt mit der Führhundschule, die Fitz mit einem Jahr wieder zu sich nehmen sollte zur weiteren Ausbildung. Ich lernte extrem viel über die Art und Weise der Ausbildung von Blindenführhunden. Schlussendlich entschied ich mich jedoch dagegen, diesen Weg weiter zu verfolgen.

Es folgte im Jahr 1999 und 2000 meine Ausbildung zur Hundetrainerin.

Nach meiner Ausbildung zur Hundetrainerin habe ich im Jahr 2000 meine – damals noch klassische – Hundeschule-Freiburg ins Leben gerufen. Mit Einzeltrainings, Welpengruppe und Ausbildungskursen von Level 1 bis Level 4, je nach Ausbildungsstand des Hundes.

Paralell dazu absolvierte ich eine Ausbildung zur Servicehundetrainerin, im Rahmen derer ich meinen Hund Fitz zum Blindenführhund ausgebildet habe. Ich selbst absolvierte ein Mobilitätstraining, um mich mit Langstock und nach Gehör, in der Umwelt mit Dunkelbrille orientieren zu können.

In den Jahren darauf folgten viele Fortbildungen bei unterschiedlichen Menschen, die sich dem Thema Hund und Hundetrainer verschrieben haben.

Australien Shepard sitzt auf einem sehr großen Stuhl

Geburtsstunde von Hundekunde-im-FLOW

2018 legte ich den Grundstein für meine Methode Hundekunde-im-FLOW, Hunde verstehen auf einer tiefen Ebene. Ein spielerischer Weg, die Seele des eigenen Hundes zu erkunden. Alle Hunde haben eine Geschichte zu erzählen – auch schon die ganz Kleinen, die Welpen – hören wir sie uns an und machen aus Deinem Hund einen Septemberhund, dessen Geschichte gehört wird. Du wirst sehen, welche Perspektiven sich für Dich und Deinen Hund dadurch eröffnen. Die Methode entwickelte ich durch die Grundsätzliche Methodik, die ich im Kinderpsychodrama kennen lernen durfte.

Spannend fand ich die Fortbildung 2020 “Was wir vom Training für’s Leben lernen” Ein ganzjähriges Programm, in dem der Mensch sehr in den Fokus gestellt wird.

Es reichte mir allerdings nicht aus, mich nur mit dem Thema Hund zu beschäftigen, deshalb waren für mich im Laufe der Zeit Ausbildungen zum Thema Mensch immer wichtiger.

Schrift Neue Wege mit Schuhen

2. Ausbildungen zum Thema Mensch

In den Jahren 2007 – 2009 absolvierte ich eine Ausbildung als Theaterpädagogin. Durch die Theaterpädagogik lernte ich viel freier zu spielen und Menschen zu motivieren, in ein Spiel einzusteigen. Ich verbesserte meine Präsenz – meine Aufmerksamkeit – für den Augenblick. Lernen, dass Spiel immer ein Miteinander, ein Geben und Nehmen, ein sich gemeinsam entwickeln ist. Das habe ich für meine Arbeit mit Hunden mitgenommen. Präsent zu sein im Augenblick ist vermutlich der wichtigste Baustein, den ich in dieser Ausbildung erlernt habe. Präsenz ist für einen Hundetrainer absolut wichtig.

2010 wurde mein Buch “Theater spielen mit dem Hund” veröffentlicht.

Ich war mal wieder auf der Suche nach einem neuen Weg, wie wir Hunde noch besser verstehen können und entdeckte das Kinderpsychodrama. 2018 entschied ich mich für diese Ausbildung, die 2020 endete. Im Kinderpsychodrama spielen Kinder eine Situation auf einer Symbolebene, z.B. die eines Tieres. Mich faszinierte das Spiel auf der Symbolebene, ich war sofort begeistert. Es entwickelte sich der Gedanke, dass es möglich sein müsste, einen erwachsenen Menschen den eigenen Hund “spielen” zu lassen. Und tatsächlich IST es möglich. Heute ist es meine Methode Hundekunde-im-FLOW, die es möglich macht die Welt aus Sicht des Hundes zu betrachten. Ein kleines Wunder.

Coaching-Ausbildung

2019 startete ich eine Coaching-Ausbildung, die wohl in den weiten Bereich der Persönlichkeitsentwicklung einzuordnen ist. Mir war klar, dass es nicht alleine am Hund liegt, sondern dass der dazugehörige Mensch eine sehr große Rolle spielt. Wie kann ich dem Menschen am besten helfen, war eine Frage, die mich seit langem beschäftigte. Jeder Mensch kann eine Übung so gut umsetzen, wie er sie verstanden hat. Und nur, wenn er verstanden hat, wie wichtig die Bedürfnisse des Hundes sind. Das ist vermutlich das Wichtigste was ich aus dieser Ausbildung mitgenommen habe. Wie wenig, denken Sie vielleicht. Ja, es erscheint so – ist es aber nicht!

Ich verstand meine Aufgabe als Hundetrainierin dadurch in der Tiefe: Den Hund verstehe ich. Wenn ich Dir nun einfach erkläre, wie ich Deinen Hund verstehe und welche Bedürfnisse er hat, lasse ich Dich völlig aussen vor. Ich betrachte nicht, welche Bedürfnisse Du hast. Ich kann mir sagen: Du hast es nicht verstanden. Das bringt weder Dich noch Deinen Hund weiter.

Zudem habe ich viel über mich selbst erfahren. Wie funktioniert genaues Hinschauen, verständnisvolles Zuhören und eine Empathie für mein Gegenüber zu entwickeln – und das ist nun mal nicht alleine der Hund, sondern im Wesentlichen der Mensch. Beim Hund konnte ich das schon lange – nun gelingt mir das auch bei Dir.

3. Sonstige Ausbildungen und Werdegang

Als Kind bin ich mit dem Hund von Nachbarn spazieren gegangen, da ich keinen eigenen Hund haben durfte. Das änderte sich als ich 15 war – dann endlich hatte ich meinen ersten eigenen Hund. Dass ich irgendwann Hundetrainer sein könnte, lag da völlig fern.

Mein Arbeitsleben an sich startete ich mit einer kaufmännischen Ausbildung. Das erfüllte mich nicht und so erweiterte ich mein Wissen und wurde Betriebswirtin. Das allerdings nur, um zu erfahren, dass mich dieser ganzes Bereich nicht erfüllt.

1990 begann ich für ein paar Semester Tiermedizin zu studieren. Doch irgend etwas stimmte auch hier nicht. Das Studium war geprägt durch viel lernen und Berlin war anstrengend in der Zeit. Doch das alleine war es nicht. Ich sah nicht die nötigen Entwicklungsmöglichkeiten für mich in der Medizin.

Also beendete ich auch das und war zunächst etwas ratlos. Doch in den darauf folgenden Jahren, wurde mir klar, dass ich Hunde ausbilden wollte und dies an Menschen weiter geben möchte. Und da war ich angekommen …

Ab 2000 war ich mit meinen Hunden in Seniorenheimen. Wir bereiteten den Menschen dort Freude und motivierten die Menschen mit den Hunden einfach Übungen zu machen.

Seit 2010 arbeite ich mit und ohne Hund mit überwiegend gehandicapten Kindern und Jugendlichen in Schulprojekten. Eine Arbeit, die mich Geduld gelehrt hat – und zu erkennen: nicht das Ziel ist wichtig, sondern dass man sich auf den Weg macht, etwas zu ändern, und dann wird man sehen, wo man ankommt.

Der Beruf eines Hundetrainers kann unendlich vielfältig sein und sehr kreativ.

Golden Retriever schaut hinter einem Baum hervor