Körpersprache Mensch – Teil 2

Hast Du schon einmal darauf geachtet, was Deine linke Hand macht, während Du Deinem Hund mit Deiner rechten Hand ein Sichtzeichen gibst? Oder wo genau Dein Blick ist, wenn Du mit Deinem Hund sprichst? Und beugst Du Dich zu Deinem Hund runter, wenn Du etwas von ihm möchtest- wenn ja, wie weit runter?

Das kannst Du wunderbar erweitern – viel Spaß dabei,

1. Die Schultern

Wie Du Deine Schultern hältst, spielt eine große Rolle in der Aussage Deiner eigenen Körpersprache.

Sind die Schulterblätter zu weit zusammen gezogen, wirkst Du auf Deinen Hund vielleicht zu fordernd. Sind sie zu weit nach vorne zur Brust hin gezogen kann es gut sein, dass Du nicht wirklich klar wirkst. Probiere das gerne mal aus.

Der goldene Mittelweg ist die Lösung. Versuche die Schultern mal in eine entspannte Haltung zu bringen und dabei aufrecht zu stehen. Atmen nicht vergessen, das sorgt auch für Entspannung. Das ist eine gute Position, wenn Du eine klare Aussage treffen möchtest.

Willst Du mit Deinem Hund spielen, gehen die Schultern nach vorne und der Oberkörper beugt sich etwas. Wenn Du dazu lächelst, fühlt sich Dein Hund vermutlich zu einem Spiel eingeladen.

Frau mit weißem Hund auf einer Wiese
mehrere Frauengesichter mit unterschiedlicher MImik

2. Die Mimik

An Deiner Mimik musst Du nicht viel ändern, damit sich die Aussage dazu völlig verändert. Auf den Bildern siehst Du ein paar Beispiele.

Schau mal entspannt in einen Spiegel. Dann zieh die Augenbrauen nach oben. Na, was “spricht” Dein Gesicht mit Dir?

Rund um unsere Augen passiert echt viel, was die Aussage verändern kann. Der Mund sagt auch noch sehr viel aus. Nimm Dir eine Handlung vor, die Du bei Deinem Hund erreichen möchtest und überprüfe vorher Deine Mimik in einem Spiegel. Sieht sie auch so aus, wie Du Dir das vorstellst?

Sollte das nicht so sein, dann wundere Dich nicht, wenn es zu Missverständnissen zwischen Dir und Deinem Hund kommt 😉 .

3. Der Rücken

Versuche Dich mal in einer aufrechten Haltung in der Du Dich entspannt fühlst und dennoch ein bisschen Anspannung im Körper verspürst.

Du stehst dabei gerade, bist jedoch nicht steif im Rücken. Das ist eine gute Position. Wenn Du nun noch den Kopf aufrichtest, ohne Dich irgendwie verkrampft zu fühlen, bist Du auf einem sehr guten Weg.

Vielleicht hilft es Dir, wenn Du in den Bauch einatmest, dadurch richtet sich Dein Rücken auf. Nun versuche beim Ausatmen diese Position zu halten.

Das ist ganz einfach wird Dir für eine klare Körpersprache sehr helfen.

Mensch mit Hund an der Schleppleine

Entdecke Dich und Deine Körpersprache. Dein Hund wird es Dir danken und vielleicht auch der ein oder andere Mensch in Deinem Umfeld.

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