Septemberhund
Welpe sitzt im Wald und schaut Mensch an

Starte sicher und mit einem Lächeln in die Welpenerziehung

Sie sind so klein und so süß und doch haben sie es schon faustdick hinter den Ohren. Die Welpen!

Sie kommen im neuen Zuhause an und haben sich zuvor mit ihren Wurfgeschwistern schon ganz schon anstrengen müssen, um an Futter zu kommen, ihren Körper kennen zu lernen und dann noch die ganzen spielerischen und kämpferischen Auseinandersetzungen mit den Geschwistern :-).

Die Welpenerziehung startet in rasantem Tempo. Geh mit einem Lächeln, Freude und Begeisterung mit.

Ich biete Dir einfache Lösungen in meiner Hundeschule Freiburg und auch meiner Hundeschule Online.

Mutterhündin mit Welpe

1. Was braucht ein Welpe, wenn er kommt?
Er braucht einen Schlafplatz – also ein Körbchen und eine Decke. Das richtige …

Welpe macht Platz im Gras, schaut in die Kamera

2. Was ist die Sozialisierungsphase?
In dieser Zeit sollte er sehr vieles kennen lernen, was für sein Leben …

Welpe im Spiel, hechelt, schaut aufgeregt

3. Wie lange ist der Welpe denn Welpe?
Tja, mit ca. 16 – 18 Wochen endet dann auch schon die Zeit …

Mutterhündin säugt wenige Tage alte Welpen

4. Gibt es Welpenschutz?
NEIN! Für Deinen Welpen gibt es KEINEN Welpenschutz!!! Immer wieder …

Zwei Welpen spielen miteinander, einer beschwichtigt

5. Wann beginnt die Welpenerziehung?
Sofort! Kaum ist er da, geht das Lernen los – Umgebung …

Welpe liegt im Gras, ist müde und gähnt

6. Wie Du mit dem Welpentraining startest.
Lasse den Welpen zunächst bei Dir Zuhause in Ruhe ankommen. Gehe …

Welpe schaut spielerisch, wild

7. Was muss mein Welpe lernen?
Stubenreinheit, er soll die Schuhe stehen lassen, wo sie …

Welpe liegt auf einer Decke, ist müde

8. Wie wird mein Welpe stubenrein?
Gehe alle 3 bis 4 Stunden mit Deinem Welpen raus. Beobachte …

Welpe liegt am Boden und will spielen

9. Wie spiele ich richtig mit meinem Welpen?
Mit einem Spielgegenstand, in den der Welpe beissen kann. Leichte Zerrspiele …

Welpe spielt mit Spielzeug

10. Mein Welpe knurrt und beisst – was tun?
Das ist nichts, was man theoretisch lösen kann, indem …

1. Was braucht ein Welpe, wenn er kommt?

Er braucht einen Schlafplatz – also ein Körbchen und eine Decke. Das richtige Futter – zu Beginn ist das Futter richtig, das der Welpe vor dem Einzug schon bekommen hat. Die Veränderungen sind groß für einen so kleinen Welpen, deshalb erst mal keine Futterumstellung. Dann braucht er noch eine Leine und ein Halsband und vielleicht noch ein Brustgeschirr.

Spielzeug ist mega wichtig, deshalb ist es gut, wenn schon ein zwei Sachen da sind. Ich mag am liebsten Spielzeug, die in irgendeiner Art aus Stoff sind oder gedrehte Kauseile. Mit was der Welpe gerne spielt findest Du sehr schnell heraus, dann kannst Du weitere Spielsachen besorgen. Und gut sind ein paar Leckerchen und ein paar Kausachen.

Welpe sitzt auf Decke und schaut
Zwei Welpen spielen auf einer Wiese

2. Was ist die Sozialisierungsphase?

Die Sozialisierungsphase bezeichnet ganz grob die ersten 12 bis 16 Lebenswochen eines Welpen.

In dieser Zeit sollte er sehr vieles kennen lernen, was für sein Leben wichtig sein wird. Fremde Menschen, Kinder, andere Hunde (Welpen, Junghunde und auch erwachsene Hunde unterschiedlicher Rassen) und die Interaktion (vor allem Spiel) mit ihnen, unterschiedliche Tiere, Autofahren, Straßenverkehr, Bahnhof, Aufzug, Rollstühle und Krücken, unterschiedliche Untergründe, laute Geräusche, unterschiedliche Umweltreize und sämtliche Alltagsgeräusche wie z.B. der Staubsauger.

Die Lernerfahrung in dieser Zeit ist extrem wichtig, da der Welpe alles abspeichert und für ok oder eher verunsichernd bewerten wird. Er lernt in dieser Zeit extrem schnell.

Wichtig ist dabei den Welpen nicht zu überfordern. Mehrere kleine Einheiten in der Welpenerziehung führen zum schnellen und sicheren Ziel 🙂

3. Wie lange ist der Welpe denn Welpe?

Tja, mit ca. 16 – 18 Wochen endet dann auch schon die Zeit, in der wir den Welpen noch Welpe nennen. Dann ist er ein Junghund. Im Freilauf wird er sich nun trauen sich deutlich weiter zu entfernen, um die Umgebung zu erkunden.

Mit spätestens ca. 9 Monaten ist er dann in der Pubertät angekommen. Bis dahin vergeht noch ein wenig Zeit, doch auch die ist schnell um. Die Zeit des Welpentrainings ist extrem wichtig und kostbar.

Kleiner Welpe hat gerade die Augen geöffnet

4. Gibt es Welpenschutz?

NEIN! Für Deinen Welpen gibt es KEINEN Welpenschutz!!!

Immer wieder wird mir gesagt, dass der Welpe noch Welpenschutz hat. Wenn überhaupt, gibt es diesen nur in einem geschlossenen Rudel.

Welpe läuft durch blauen Tunnel

Die allermeisten erwachsenen Hunde sind jedoch so gut sozialisiert, dass sie dem Welpen sehr viel mehr nachsehen, als einem Junghund oder einem anderen erwachsenen Hund. Manche erwachsenen Hunde möchten mit Welpen allerdings gar nichts oder wenig zu tun haben. Sie sind ihnen zu anstrengend…

Trotzdem gilt: immer Augen auf beim Kontakt mit anderen Hunden!

Welpe beißt in Stuhlbein

5. Wann beginnt die Welpenerziehung?

Sofort!

Kaum ist er da, geht das Lernen los – Umgebung kennen lernen, neue Menschen kennen lernen, Umwelt erkunden und Umweltreize kennen lernen, Hörzeichen lernen, Stubenreinheit, Leine gehen, richtig Spielen, Sitz, Platz, Bleib und und und…

Und dann sind da noch diese fiesen, kleinen, spitzen Zähne, die er sehr gerne einsetzt. Welpenerziehung ist von Anfang an wichtig.

Jedem “Hundeneuling” empfehle ich Einzelcoaching, um in seinem eigenen Lernverhalten mit der rasanten Entwicklung des Welpen mithalten zu können.

Melde Dich bei mir, damit der Welpe von Anfang an genügend Ruhe findet.

6. Wie Du mit dem Welpentraining startest.

Lasse den Welpen zunächst bei Dir Zuhause in Ruhe ankommen. Gehe mit ihm immer wieder um den Block, bleiben aber in naher Umgebung. Die Dauer des Spaziegangs kannst Du immer ein klein wenig ausdehnen. Faustregel 1 Minute pro Lebenswoche.

In der Familie müssen ein paar Regeln verabredet werden. Z.B. darf der Hund aufs Sofa oder Bett? Aus Verhaltenssicht darf er das – wer es nicht möchte muss dem Welpen zeigen, dass es diese Regel gibt. Gut ist sich immer wieder zum Welpen auf den Boden zu setzen, damit er nicht durch hochspringen versucht auf den Schoß zu kommen.

Füttern steht auch gleich zu Beginn mit auf dem Plan der Welpenerziehung. Er sollte lernen sich zu setzen, bevor der Futternapf auf den Boden gestellt wird.

Dann natürlich die Stubenreinheit, das zu Beginn aufwändigste Thema. Die wenigsten Welpen zeigen an, dass sie raus müssen. Allerdings erkennt man sehr schnell an dem leicht veränderten Gang und der Suche nach einem Platz, dass der Welpe schläunigst raus muss. Raus heißt sofort raus – er kann es noch nicht halten!

Mit Sitz kannst Du schon anfangen zu üben und wenn es klappt kann direkt ein Bleib angeschlossen werden. Gestalte das Welpentraining moderat. Er lernt total schnell und unglaublich viel. Überfordern darf man ihn jedoch auf keinen Fall.

Welpe sitzt auf einer Wiese
Welpe nagt an einem Kauknochen

7. Was muss mein Welpe lernen?

Stubenreinheit, er soll die Schuhe stehen lassen, wo sie sind und er soll weder Pflanzen noch Kabel anknabbern. Die Möbel werden ebenfalls zum Tabu erklärt, wenn der Welpe daran kauen möchte. In den vorherigen Abschnitten findest du vieles, was der Welpe lernen muss.

Wichtig ist die Beisshemmung. Unsere Haut ist empfindlich und die Zähne des kleinen Welpen spitz. Im Spiel lernt er die Beisshemmung recht leicht – immer einen Spielgegenstand benutzen. Spiel kurz unterbrechen, wenn er zu heftig wird oder anfängt in die Hand zu schnappen. Siehe Video unter 9. Wie spiele ich richtig mit meinem Welpen.

Grenzen wird er auch sehr schnell kennen lernen. Diese gilt es immer wieder aufzuzeigen. So lange, bis er sie akzeptiert. Wenn er nicht aufs Sofa darf, darf er eben nicht aufs Sofa! Welpenerziehung braucht konsequentes und klares Verhalten.

8. Wie wird mein Welpe stubenrein?

Gehe alle 3 bis 4 Stunden mit Deinem Welpen raus. Beobachte ihn. Du wirst recht schnell erkennen, dass er anfängt ein klein wenig geduckter zu gehen und sich ein wenig suchend umschaut, wenn er raus muss.

Dann heißt es alles stehen und liegen zu lassen. Wenn er muss, duldet das keinen Aufschub.

Nach eine Spielphase oder wenn der Welpe geschlafen hat solltest du mit ihm raus gehen. Eine Zeit nach dem Füttern auch. Das sind Zeiten, in denen der Welpe recht sicher pinkeln muss.

Lobe ihn, wenn er sich draußen versäubert hat. Nicht überschwänglich und nicht, so lange er noch am pinkeln ist (er könnte erschrecken). Passiert im Haus ein “Unglück” putze es kommentarlos weg.

Reagiere auf keinen Fall mit Schimpfen! Das kann dazu führen, dass er sich in Zukunft ein verstecktes Plätzchen sucht.

9. Wie spiele ich richtig mit meinem Welpen?

Mit einem Spielgegenstand, in den der Welpe beissen kann. Leichte Zerrspiele bei denen der Welpe auch immer wieder mal gewinnt. Spiel macht nur dann Spaß, wenn jeder gewinnen darf. Bewege den Spielgegenstand langsam und lasse dem Welpen immer wieder Zeit sich zu

Welpe sitzt in einer Sandhöhe

orientieren. Er kann einem Objekt noch nicht schnell folgen. D.h. Du kannst den Gegenstand auch ein wenig weg werfen, doch immer so, dass Du auf Augenhöhe des Welpen wirfst und nur ein oder zwei Meter weit.

Wenn er den Spielgegenstand hat und nicht mehr her geben möchte, biete ihm einen Futtertausch an. Sobald Du das Spielzeug hast, geht das Spiel weiter. So lernt er sehr schnell das Hörzeichen “Aus”.

Wenn Du bei Deinem Welpen auf dem Boden sitzt und mit ihm spielst, bewege das Spielzeug um Deinen Körper herum, unter Deinen Beinen hindurch und Du kannst es auch mal in der Hosentasche verstecken (so dass es noch rausschaut). Das wird Deinem Welpen total viel Spaß machen.

Spielen ist ein absolut wichtiger Bestandteil der Welpenerziehung. Die Energie, die dieser kleine Welpe in sich hat, muss er austoben können. Dann klappt es auch mit den Ruhephasen.

Hündin macht einen Schnauzgriff bei ihrem Welpen

10. Mein Welpe knurrt und beisst – was tun?

Hilfe holen!

Das ist nichts, was man theoretisch lösen kann, indem man nachliest. Zu schnell kann es sein, dass Du selbst oder Deine Kinder Angst vor dem Welpen bekommen. Unter professioneller Anleitung wird sich dieses Verhalten sehr schnell auflösen und Du kannst unbeschwert fortfahren mit der Welpenerziehung.

Melde Dich bei mir. Ich freue mich Dich und Deinen Welpen kennen zu lernen.