Septemberhund
Weißer Hund - Porträt Angsthund

Der Angsthund als Problemhund, braucht eine besondere Hundetherapie!

Er möchte nicht raus, zerrt an der Leine, weil er weg möchte oder sich fürchterlich erschreckt hat, zieht sich zurück, lässt sich nicht motivieren, baut nur sehr zögerlich Bindung auf und knurrt und schnappt schon mal, wenn er sich in die Enge gedrängt fühlt.

Instinktiv möchtest Du helfen – doch wie kannst Du Dich und auch ihn aus der Hilflosigkeit befreien?

Durch Kenntnisse in der Hundetherapie erlernst Du die nötige Geduld und das Durchhaltevermögen, um Spaß im Leben mit dem Problemhund – Angsthund genießen zu können.

Sie sehnen sich nach Vertrauen, positiver Aufmerksamkeit und Liebe.

Collie schaut traurig

1. Was macht einen Hund zum Angsthund?
Die meisten Angsthunde haben eine Gemeinsamkeit – sie brauchen Zeit, …

langhaariger weißer Hund schaut ängstlich

2. Warum entwickeln sich Verhaltensauffälligkeiten?
Hier ist die Bandbreite weit und in den meisten Fällen können wir nicht, …

ängstlicher Hund im Freilauf

3. Wie therapiert man einen ängstlichen Hund?
Der absolute Beginn ist Vertrauensaufbau. Der Hund lernt, er muss sich …

ängstliche Hündin zeigt Spielaufforderung

4. Können medizinische Gründe eine Rolle spielen?
Auf jeden Fall ist es sinnvoll einen Tierarzt im ins Boot zu holen. Da …

Aussi mit weit geöffneten, ängstlichem Augen

5. Einen Angsthund erkennt man schon am Blick
Die Augen sind weit geöffnet und der Kopf bewegt sich mitunter sehr schnell, …

Hund liegt am Boden und schaut ängstlich - Angsthund

6. Warum macht uns das Verhalten oft hilflos?
Wir würden soooo gerne helfen! Klar. Doch der Angsthund entwickelt …

unsicherer Hund sitzt auf Spaziergang im Gras

7. Was macht einen Angsthundetrainer aus?
Ein Angsthundetrainer / eine Angsthundetrainerin muss sehr genau analysieren …

1. Was macht einen Hund zum Angsthund?

Die meisten Angsthunde haben eine Gemeinsamkeit – sie brauchen Zeit, bis sie sich auf eine Mensch-Hund-Beziehung einlassen können!

Welche Erfahrung sie in ihrem bisherigen Leben gemacht haben, lässt sich meist nicht wirklich nachvollziehen. Wir leben und arbeiten mit den Verhaltensweisen, die der ängstliche Hund uns anbietet. Entweder lassen sie erst einmal niemanden so recht an sich heran oder sie schließen sich einer bestimmten Person an, bei der sie sich sicher fühlen. Diese Bindung steht am Anfang auf sehr zarten Beinen und kann schnell erschüttert werden. Macht er eine – für sich – schlechte Erfahrung, zieht er sich erst einmal wieder in sich zurück. Das kann auch dann passieren, wenn wir uns in gut gemeinter Absicht nähern oder mit ihm arbeiten. Wir wissen zunächst nicht, auf was er empfindlich reagiert – gemeinsames Lernen ist angesagt.

Bedrängt man einen Angsthund zu sehr und er kann sich nicht zurück ziehen, knurrt oder schnappt er schon mal. Er wird allerdings immer erst körpersprachliche Signale senden, die deutlich erkennen lassen, dass ihm der Kontakt zuviel oder zu nahe ist. Es gilt ihn lesen zu lernen. So werden wir nach und nach vieles über seine Geschichte erfahren.

Collie schaut unsicher zur Seite
Mischling schaut traurig und unsicher in die Kamera

2. Warum entwickeln sich Verhaltensauffälligkeiten?

Hier ist die Bandbreite weit und in den meisten Fällen können wir nicht nachvollziehen, warum ein Verhalten entstanden ist.

Bei einem sehr sensiblen Hund reicht eine Kleinigkeit, und er kann eine Unsicherheit entwickeln, die er im weiteren Verlauf seines Lebens versucht zu vermeiden, indem er ängstliches Rückzugsverhalten zeigt.

Das fehlen einer sicheren Bindung, mangelnder Vertrauensaufbau und wenig zuverlässiges Verhalten der Menschen in seinem Umfeld führen dazu, dass der Hund selbst entscheidet, was für ihn gut sein könnte. Er wählt dieses Verhalten, weil er keine andere Möglichkeit weiß und ihm bisher keine andere Möglichkeit aufgezeigt wurde.

Auch körperliche Schmerzen können zu einem ängstlichen Verhalten führen.

Aussi mit ängstlichem Blick wird draußen beschäftigt

3. Wie therapiert man einen ängstlichen Hund?

Der absolute Beginn ist Vertrauensaufbau. Der Hund lernt, er muss sich nicht schützen, sondern seine Kommunikations-Signale werden verstanden und respektiert. Der Hund entscheidet, ob und wie Kontakt statt finden kann.

Wie die weiteren Trainingsschritte verlaufen hängt vom jeweiligen Mensch-Hund-Team ab. Individuelle Wesen brauchen individuelle Lösungen.

Du lernst Deinen Hund Schritt für Schritt näher kennen und wir schauen, welche Bedürfnisse er signalisiert. Wenn der leere “Tank” von Vertrauen und Verlässlichkeit gefüllt ist, können die ersten Trainingsschritte beginnen. Meine revolutionäre Methode Hundekunde-im-FLOW hilft Dir hier schnell weiter. Du wirst begeistert sein.

Um das Verhalten eines Angsthundes zu verändern, bedarf es in jedem Fall professioneller Unterstützung. Hole Dir diese Unterstützung dort, wo Du Dich sicher fühlen und selbst Vertrauen entwickeln kannst. Sowohl in den Menschen, als auch in die Methode.

Ich führe dich sicher durch diesen Prozess!.

4. Können medizinische Gründe eine Rolle spielen?

Auf jeden Fall ist es sinnvoll einen Tierarzt im ins Boot zu holen.

Dackel schaut nach oben und züngelt

Da sowohl hormonelle als auch organische Veränderungen zu ängstlichem Verhalten führen können, ist es unabdingbar entsprechende Untersuchungsergebnisse vorliegen zu haben bzw. in regelmäßigen Abständen zu überprüfen.

5. Einen Angsthund erkennt man schon am Blick

Die Augen sind weit geöffnet und der Kopf bewegt sich mitunter sehr schnell, um die Umgebung möglichst vollständig zu erfassen.

Blickkontakt aufzunehmen fällt den Angsthunden schwer und sie vermeiden ihn häufig. Erhascht man einen kurzen Blickkontakt, darf man sich zu Beginn sehr freuen – werde dankbar für diese kleine Aufmerksamkeit, die Dir zuteil wird.

Wagt es der ängstliche Hund sich auf einen Blickkontakt einzulassen, kann er ihm häufig nicht lange standhalten. Auch dann nicht, wenn Deine eigene Körperhaltung völlig entspannt ist und Du ihn freundlich anschaust.

Allerdings gibt es auch Angsthunde, die es schaffen sich auf den Blickkontakt einzulassen. Manchmal schaffen sie es nicht den Blickkontakt wieder abzubrechen, wenn er ihnen zu viel wird. Sie beginnen zu knurren oder zu bellen – vielleicht weil sie überfordert sind. Noch bevor der Hund anfängt zu knurren oder zu bellen sendet er körpersprachliche Signale, dass ihm der Kontakt zuviel ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Mensch gefordert, von sich aus den Blickkontakt abzubrechen und dem Hund zu signalisieren, dass er sich entspannen kann.

Durch das Abwenden des Blickes macht man sich als Mensch nicht klein, man demonstriert Souveränität, da man es nicht nötig hat eine Notlage des Gegenübers zu verstärken, sondern in der Lage ist, emphatisches Verhalten zu zeigen und sich auf den ängstlichen Hund einzulassen. Durch souveränes Verhalten von Dir können weitere Problem zwischen Dir und Deinem Hund abgewendet werden.

Einäugiger Hund schaut unsicher

6. Warum macht uns das Verhalten oft hilflos?

Wir würden soooo gerne helfen! Klar. Doch der Angsthund entwickelt sich in seinem Tempo.

Wir fühlen uns hilflos, da wir dem Hund häufig nicht

langhaariger, heller Hund hechelt

helfen können, sondern immer wieder gefordert sind Ruhe zu bewahren und dem Hund Zeit zu geben. Es braucht eine große Menge an Verständnis für das Verhalten des Angsthundes. Das fordert uns, da wir unseren eigenen Weg verlassen müssen und lernen, dass wir schneller voran kommen, wenn wir uns auf den Hund einlassen.

Ängstliche und auch unsichere Hunde haben es definitiv verdient gesehen, verstanden und geliebt zu werden!

Melde Dich bei mir, damit wir uns gemeinsam auf den Weg in eine entspannte Zukunft machen können.

Mensch mit Hund an der Schleppleine

7. Was macht einen Angsthundetrainer aus?

Ein Angsthundetrainer / eine Angsthundetrainerin muss sehr genau analysieren, wodurch das ängstliche Verhalten des Hundes ausgelöst wird. Er/Sie zeigt Dir in erster Linie, wie Du Deinen Hund aus einer anderen, neuen Perspektive betrachten kannst und so eine vertrauensvolle Basis für beide Seiten entstehen lässt.

Er/Sie erkennt die Grenzen des Hundes und wird sie nicht überschreiten. Das gibt dem Hund Sicherheit. Er/Sie zeigt Dir Übungen, die Dein Hund bewältigen kann und so mehr und mehr Vertrauen in sich selbst bekommt.

Du lernst, wie Du ängstliches Verhalten erkennst und so ein entspannteres Miteinander findest. Wenn es darum geht den Hund zu motivieren oder sich auf eine Übung einzulassen, wird dies immer angemessen sein und den Hund weder in Bedrängnis bringen noch überfordern.

Ein ängstlicher Hund braucht viele Situationen, in denen er gelobt wird – meist nicht zu überschwänglich. Immer so, dass er sich wohl damit fühlen kann.

Bei mir bist Du richtig – Deine Angsthundetrainerin – Susanne Allgeier von Septemberhund.